Unser Lars schildert in seiner eigens verfassten Geschichte von seinen Erlebnissen, an seinem liebsten Ort, dem Käfertreffen in Bremen. Jetzt habe ich endlich die passenden Bilder dazu zusammen.... Viel Spaß und vielen Dank an Lars !

Wer auf das, in Insiderkreisen bekannte, Käfertreffen in Bremen kommt, trifft auf eine fast unkommerzielle, von dem jungen Veranstalterteam perfekt durchgeplante, Zusammenkunft von Käferfans mit starkem Zusammenhalt.

Die Wiese hatte einen sehr hohen Wassersättigungsgehalt, so dass sich viele gewollt oder ungewollt auf den Wegen festfuhren. Dank der großen Hilfsbereitschaft kam man sich so schnell näher und man fühlte sich auf Anhieb wohl. Nachdem wir unser Lager aufgebaut hatten entflammten wir auch Haralds große Feuertonne. Abends glich unser Camp einem Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt. So viel Zuspruch von netten Besuchern hatte die BBC bis dahin nicht erlebt. Das besondere war auch, das dieser Zuspruch anhielt, obwohl alle BBC’ler inzwischen längst in ihren Kojen lagen. Am folgenden Morgen waren die Leute weg und das Feuer heruntergebrannt.

Als ich das Erste Mal mit den BBC’lern nach Bremen fuhr, waren wir ein Konvoi von 6 Fahrzeugen. Der bestand aus Käfern und Bussen, aber auch ein hässliches Entlein war dabei. Dieses Entlein war ich mit meinem alten Ford Fiesta. Falls es an der Kasse Probleme geben sollte, beschlossen wir meinen PKW als Versorgungsfahrzeug zu kennzeichnen. Zunächst war man sich an der Kasse nicht schlüssig, ob ich überhaupt mit auf den Platz durfte. Darum zahlten alle außer mir für die 3 Tage 30,- DM. Ich sollte erst mal nur 10,- DM berappen

Beim gemeinsamen Frühstück sagte ich, dass ich mein Versorgungsfahrzeug vom Platz stellen müsste. Als sich herausstellte das ich nur 1/3 des Eintrittes bezahlt und zudem mehr Werbeartikel als alle anderen bekommen hatte, kam von Harald die Aussage: “Wenn das so weitergeht, wird Lars sein Fiesta noch zum absoluten Liebling erklärt” °!

Aber es kam doch anders ! Dirk ,der seinen Streaker eigentlich nur aus Trotz auf die kleine Autoausstellung gestellt hatte,  bekam seinen ersten Pokal. Den hätte er beinah auch noch verpasst, wenn wir nicht zufällig sein Kfz-Kennzeichen, per Durchsage über die Lautsprecher, gehört hätten

 

Gegenüber vom Gelände lag eine große Tankstelle, bei der man kostenlos duschen und dergleichen konnte. Ebenso konnte man dort frühstücken oder allerlei Sachen im Shop kaufen. Das einzige was fehlte, waren Briefmarken und ein Briefkasten. Die Nordlichter müssen eine neue Form der Postübertragung gefunden haben. Auf der Rückseite war ein großer Parkplatz, auf dem zwei Tage lang Gruppenspiele stattfanden und abends gab es einen Discoabend in kleinem Kreis, weil sich natürlich wieder alles bei der Feuertonne der BBC traf. .

Das war mein schönstes Treffen, das ich bis jetzt erlebt habe. Aus dem hässlichen Entlein wurde ein T4 Allstar. Auch im Jahr 2003 waren die BBC’er wieder in Bremen. Allerdings mit dem Pech, das dem neusten und stärksten Zugwagen die Puste ausging. Ein Kupplungsschaden und keine ADAC-Karte dabei..... Die Not war groß, aber der Zusammenhalt der BBC’ler war größer. Der Wagen wurde von dem zusammengeschmissenen Geld repariert.

Besonders die großen Lagerfeuer, Spiele und die Matschstrecke, welche von Dirk dauergetestet wurde und mit dem Prädikat “Sehr belastba” ausgezeichnet wurde

Bremen ist einfach nur toll und sollte in Insiderkreisen bleiben, bevor es so kommerziell wird, dass selbst der Gang zur Toilette binnen klingender Münze verrichtet werden muß. Das Bremer Treffen ist etwas ganz besonderes. Wir werden auch in diesem Jahr Bremen die Treue halten. Diesmal mit einem 1996 Mex 1600, Klappwohnwagen und Freundin.

Seitlich war ein großes Schlammloch wo die, die wollten, mit ihren Autos eine Runde drehen konnten. Einige blieben auch stecken und wurden mit dem Traktor rausgezogen. Der Traktor wurde später von einer Planierraupe aus einer ähnlichen Lage befreit. Nachdem sich beim zweitenmal auch diese eingegraben hatte, kam ein großer Bagger und befreite, ziemlich unsanft, Traktor und Raupe. Es gelang, doch die Straße wird für immer gezeichnet sein

Unsere Truppe erhielt aber noch drei Pokale. Der erste für die weiteste Anreise, der zweite für den originellsten Kübelwagen und den dritten für das kaputteste Auto. Normalerweise hätten wir auch einen Pokal für “Die Gruppe mit den meisten Pokalen” bekommen müssen. Abends wurde der Traktor der zuvor viele Personen und Fahrzeuge aus dem Schlamm gezogen hatte, von Menschenhand aus einem tiefen Loch gezogen.. Das Treffen war wieder toll ! .